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Freiflächen-Photovoltaikanlagen
© FreepikDie Samtgemeinde Harsefeld möchte die Nutzung der Freiflächen-Photovoltaik im Samtgemeindegebiet ausbauen, um der überaus hohen Bedeutung, die Energieversorgung aus regenerativen Energiequellen zu sichern, hinreichend Raum zu verschaffen und die damit im Zusammenhang stehenden politischen Zielvorgaben auf Bundes- und Landesebene zu erfüllen. Dazu möchte sie sicherstellen, dass der Bedarf auf hierfür geeigneten Flächen in der Samtgemeinde gedeckt wird.
Die Ansiedlung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen (FF-PVA) soll räumlich in geordnete Bahnen gelenkt werden, wobei Einschränkungen für die Weiterentwicklung der historisch gewachsenen landwirtschaftlichen Strukturen und Beeinträchtigungen des Naturhaushalts möglichst vermieden werden sollen. Hierzu leitet die Samtgemeinde Harsefeld in einer Potenzialflächenanalyse für das Samtgemeindegebiet diejenigen Flächen her, auf denen aus ihrer Sicht FF-PVA in Abwägung mit anderen Belangen verträglich entwickelt werden können. Voraussetzung dafür ist ein planerisches gesamträumliches Entwicklungskonzept.
Die Ausarbeitung der Potenzialflächenanalyse orientiert sich eng an der gemeinsamen Arbeitshilfe des Niedersächsischen Landkreistags (NLT) und des Niedersächsischen Städte- und Samtgemeindebundes (NSGB). Diese Arbeitshilfe stellt einen unverbindlichen Ansatz für eine Herangehensweise dar. Zu berücksichtigen ist, dass der Maßstab einer Potenzialflächenanalyse auch aufgrund der Datengrundlagen (z.B. RROP) nur grobe und nicht parzellenscharfe Aussagen ermöglicht, sondern eine Annäherung an potenziell geeignete Flächen. Erst in weiteren Planungsschritten sind die tatsächliche Eignung und der Umgang mit anderen abzuwägenden Belangen abschließend zu klären. Die Potenzialflächenanalyse gibt in einer kurzen Einzelfallbetrachtung Hinweise dafür zu infrage kommenden Standorten.
Nähere Auskünfte zur Potenzialflächenanalyse erhalten Sie bei der Bauverwaltung der Samtgemeinde.