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Samtgemeinde Harsefeld: Versammlung unter normalen Bedingungen


Versammlung unter normalen Bedingungen


Samtgemeindefeuerwehr kommt zur Jahresversammlung in die Eishalle

Sichtlich erfreut begrüßte der Gemeindebrandmeister Heiko Wachlin rund 200 Feuerwehrleute und Gäste zur Jahreshauptversammlung der Samtgemeindefeuerwehr. Endlich wieder eine normale Versammlung ohne Einschränkungen abzuhalten sei nach so langer Zeit eine richtige Erleichterung, so Wachlin in seiner Begrüßung.

Unter den Gästen die Samtgemeindebürgermeisterin Ute Kück, die Fleckens Bürgermeisterin

Susanne de Bruijn, sowie die Bürgermeister Ratjens Bargstedt und Arndt Ahlerstedt.

Der Vorsitzende des Feuerschutzausschuss Matthias Mittelmeier. Seitens der Feuerwehr konnte er den Stellvertretenden Kreisbrandmeister Henning Klensang und den Leiter der Feuerwehrtechnischen Zentrale Sven Ramm begrüßen. Ebenfalls gekommen war der Ehrenfeuerwehrmann und ehemalige Samtgemeindebürgermeister Rainer Schlichtmann.

Ehrung für 65 Jahre Mitgliedschaft Arnold Niemann Wohlerst mit Bürgermeisterin Ute Kück

In seinem Jahresbericht ging der Gemeindebrandmeister auf das Einsatzgeschehen im Jahr 2021 ein. Die Einsatzzahlen lagen mit 297 Einsätzen etwas höher als im Jahr 2020.

Weiter berichtete er über Beschaffungen, Um- und Neubauten von Gerätehäusern, personellen Veränderungen, den Stand der Planungen. Sorgen bereitet dem Gemeindebrandmeister die Ausbildung an den Landesfeuerwehrschulen, die zwar den normalen Betrieb wieder aufgenommen haben, aber noch einen großen Ausbildungsstau vor sich herschieben. Ähnlich sei die Situation auf Kreisebene „Wir wollen mal abwarten, wie sich das alles entwickelt. Wir bekommen schon lange nur einen Teil unserer angeforderten Lehrgänge aber durch Corona hat sich alles verschlimmert,“ so Heiko Wachlin.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Henning Klensang überbringt die Grüße der Kreisfeuerwehr. Er bedankt sich bei allen Feuerwehrleuten, die trotz Pandemie und allen nur denkbaren Einschränkungen den Dienstbetrieb aufrechterhalten konnten. „Es gab alles nur in abgespeckter Form, aber in der Pandemie wurde jeder Feuerwehrmann gebraucht.“  So Klensang.

Die Samtgemeindebürgermeisterin Ute Kück begann ihre Ausführungen mit einer kleinen Geschichte. Sie erzählte von einem kleinen Jungen, der in seinem Ort entdeckte, dass es dort auch eine Feuerwehr gab. Er überzeugte seine Freunde mit ihm in die Jugendfeuerwehr zu gehen. Sie lernten dort mit Regeln umzugehen und aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Immer wieder gab es dort Angebote, die allen sehr viel Spaß machten. Später gingen sie in die Einsatzabteilung der Feuerwehr, und stellten dort fest, dass es eine der schönsten Aufgaben ist das Hab und Gut anderer zu schützen. „So ist es heute immer noch bei der Feuerwehr.“ Endete die kleine Geschichte der Bürgermeisterin.

Sie hatte aber auch einige Zahlen im Gepäck: Sie geht auf die Beschaffungen ein und berichtet, dass die Samtgemeinde im abgelaufenen Jahr 120 000 € für die Feuerwehr ausgegeben hat. Für die Zukunft hält sie es für sehr wichtig, dass in der Samtgemeinde ein Krisenplan aufgestellt wird. Sie bedankt sich im Nahmen der Bevölkerung für die geleistete Arbeit.

Einen wahren Marathon an Beförderungen und Ehrungen hatte der Gemeindebrandmeister

noch durchzuführen. Insgesamt 80 Feuerwehrleute waren beteiligt.

Text & Bild: G. Kachmann



13. Juni 2022
Allgemein