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Samtgemeinde Harsefeld: Schwerer Verkehrsunfall hinter Ruschwedel


Schwerer Verkehrsunfall hinter Ruschwedel


Kurz vor 15.00 Uhr am vergangenen Mittwoch, den 18. März, stießen auf der K 49 zwischen Ruschwedel und Apensen zwei Personenkraftwagen zusammen. Eine Person wurde sehr schwer verletzt.

Nach vorläufigen Ermittlungen der Polizei stellt sich der Unfall so dar: Ein mit zwei Personen besetzter Porsche Cayenne, den die Polizei als Verursacher ermittelte, war auf den Weg aus Richtung Apensen nach Ruschwedel. Beim Abbiegen in einen Feldweg übersah der Fahrer des Porsches vermutlich den entgegenkommenden VW Golf. Durch den Aufprall rutschte der Porsche in den Graben und blieb auf dem Dach liegen. Mit Unterstützung von Ersthelfern konnten beide Insassen das Fahrzeug leicht verletzt verlassen.

Der Golf flog über die Straße und blieb stark deformiert liegen. Der Fahrer war nicht, wie zunächst gemeldet, eingeklemmt. Die eintreffenden Feuerwehleute unterstützten den Rettungsdienst und Notarzt bei der Rettung des 49- jährigen Fahrers. Der aus Bulgarien stammende Mann wurde in das Elbeklinikum gefahren.

Da die Straßengräben gut mit Wasser gefüllt waren, legte die Feuerwehr vorsorglich Ölsperren und brachte Bindemittel aus. Es war nicht sicher, ob aus den stark demolierten Fahrzeugen Betriebsstoffe auslaufen.

Die 31 und 36 Jahre alten, aus Hamburg stammenden, Insassen des Cayenne wollten die angebotene Hilfe des Rettungsdienstes nicht annehmen.

Die Straße zwischen Ruschwedel und Apensen war für gut zwei Stunden komplett gesperrt.

Die Absperrmaßnahmen übernahmen ebenfalls die Feuerwehrleute. Im Einsatz waren die Wehren aus Harsefeld und Ruschwedel mit 33 Kräften, zwei Rettungswagen und ein Notarzt sowie die Polizei, der Gemeindebrandmeister Heiko Wachlin und der Notfallseelsorger Andreas Hellmich aus Bargstedt.

Für die Harsefelder Feuerwehr war der Einsatz nach gut einer Stunde beendet. Die Feuerwehr Ruschwedel blieb noch für die Fahrzeugbergung vor Ort. Über die Schadenssumme konnte noch keine Angabe gemacht werden.

Bild & Text: G. Kachmann



23. März 2020
Aktuelles, Allgemein