Samtgemeinde Harsefeld
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Samtgemeinde Harsefeld: Öffentliche Auslegung Bebauungsplan Nr. 8 “Repowering Windpark Brest”


Öffentliche Auslegung Bebauungsplan Nr. 8 “Repowering Windpark Brest”


Gemeinde Brest   21698 Brest, den 02.08.2018
Wiehop 5
    Ansprechpartner
Samtgemeinde Harsefeld
Herrenstraße 25
21698 Harsefeld
Herr Löhn
Tel. 04164/887-167

 

B e k a n n t m a c h u n g

Bauleitplanung der Gemeinde Brest

Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 8 „Repowering Windpark Brest“

mit örtlichen Bauvorschriften

und

Aufhebung des Bebauungsplanes Nr. 4 „Windenergie Brest“

Öffentliche Auslegung gemäß § 3 Absatz 2 Baugesetzbuch (BauGB)

 
Der Rat der Gemeinde Brest hat in seiner Sitzung am 01.08.2018 dem Entwurf des Bebauungsplans Nr. 8 Repowering Windpark Brest“ mit örtlichen Bauvorschriften und der Aufhebung des Bebauungsplanes Nr. 4 „Windenergie Brest“ zugestimmt und beschlossen, auf dieser Grundlage gemäß § 3 Absatz 2 BauGB die öffentliche Auslegung durchzuführen.
Städtebauliches Ziel des Bebauungsplanverfahrens Nr. 8  ist das Repowering des Windparks Brest durch den Abbau der elf bestehenden Altanlagen und den Ersatz durch fünf leistungsstärkere Windenergieanlagen, dadurch wird die Anlagenzahl des Windparks Brest mehr als halbiert.
Dabei sind die Belange der Windenergienutzung, der Landwirtschaft, der Erholung, des Naturschutzes und der Landschaftspflege angemessen zu berücksichtigen und aufeinander abzustimmen. Die Abgrenzung des Plangebietes ergibt sich aus dem nachfolgenden Lageplan:

Die Entwurfsunterlagen des Bebauungsplanes Nr. 8 „Repowering Windpark Brest“ mit örtlichen Bauvorschriften sowie mit Begründung und Umweltbericht, der landschaftspflegerische Begleitplan, der Artenschutzfachbeitrag, die immissionsschutzrechtlichen Bewertung von fünf geplanten Windenergieanlagen am Standort Brest, die Dokumentation vorhandene Kompensationsmaßnahmen für den B-Plan Nr. 4, die Betrachtung zum Umgebungsschutz nach § 8 des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes, das Fledermausgutachten, die Rastvogelerfassung 2016/17, die Raumordnungsuntersuchung an einem potenziellen Schwarzstorchstandort und das Brutvogelgutachten 2016 sowie die Standardraumnutzungskartierung 2016  und allen im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung nach   § 3 Absatz 1 bzw. § 4 Absatz 1 BauGB eingegangenen umweltbezogenen Stellungnahmen liegen in der Zeit vom

10.August 2018 bis einschließlich 10. September 2018

während der Dienststunden im Rathaus der Samtgemeinde Harsefeld, Fachbereich III – Planen und Bauen, Zimmer 122, Herrenstraße 25, 21698 Harsefeld, sowie im Gemeindebüro Brest, Dorfgemeinschaftshaus Reith, Reith 4, 21698 Brest Reith zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.
Die Entwurfsunterlagen können nach telefonischer Terminvereinbarung auch beim Bürgermeister der Gemeinde Brest, Herrn Johann Höft, Wiehop 5, 21698 Brest, Tel. 04762/8542 eingesehen werden.
Ergänzend stehen die Entwurfsunterlagen im Internet unter www.harsefeld.de/bekanntmachungen/bauleitplanungen zur Verfügung.
 
 

Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:

In der Begründung mit Umweltbericht werden u. a. die Bestandssituation sowie die Auswirkungen der Planungen auf die Schutzgüter Mensch und seine Gesundheit, Tiere (insbesondere die Tiergruppen Brut- und Rastvögel sowie Fledermäuse), Pflanzen, Boden, Wasser, Klima, Luft, Landschaft, Kultur- und sonstige Sachgüter sowie ihre Wechselwirkungen erläutert.
 
 
Der Landschaftspflegerische Begleitplan befasst sich sowohl mit der Erfassung des aktuellen Zustandes von Natur und Landschaft als auch mit der Anwendung der Eingriffsregelung einschließlich der Ermittlung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen.
 
 
Artenschutzfachbeitrag: Mit dem Vorhaben sind Eingriffe in den Naturhaushalt und in das Landschaftsbild verbunden. Hiervon betroffen sind möglicherweise Arten, die zu den besonders bzw. streng geschützten Arten gemäß § 7 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) gehören und für die besondere Schutzvorschriften gelten (§§ 44 und45 BNatSchG). Die Auswirkungen des Planungsvorhabens werden dargestellt sowie artenschutzrelevante Vermeidungsmaßnahmen aufgezeigt.
 
Eine immissionsrechtliche Bewertung von fünf geplanten Windenergieanlagen am Standort Brest liegt vor, diese beinhaltet die Themen Schallausbreitung und Schattenwurf.
 
Eine Dokumentation weist die bereits realisierten Kompensationsmaßnahmen für den Bebauungsplan Nr. 4 nach.
 
Eine Betrachtung zum Umgebungsschutz nach § 8 des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes visualisiert die entstehende bauliche Situation nach dem Repowering des Windparks.
 
Ein Fledermausgutachten behandelt die Themen Bestand, Bewertung und Konfliktanalyse in Bezug auf die festgestellten Fledermausvorkommen.
 
Die Rastvogelerfassung stellt die Ergebnisse der Rastvogelkartierung aus den Jahren 2016/2017 dar.
 
Die Raumordnungsuntersuchungen an einem potentiellen Schwarzstorchstandort im Bereich Hahnenhorst südlich Brest stellen dar, ob es im Untersuchungszeitraum des Frühjahres 2016 Hinweise auf ein Schwarzstorchvorkommen gab.
 
 
Das Brutvogelgutachten  2016 und die Standardraumnutzungskartierung 2016 befassen sich mit der Bestandsbeschreibung und -bewertung des Brutvogelbestandes; der Untersuchungsschwerpunkt lag auf den planungs- und bewertungsrelevanten Arten.
 
 
Umweltbezogene Stellungnahmen zum Vorentwurf der Planung: Umweltbezogene Informationen sind den Stellungnahmen zu entnehmen, die bisher im Beteiligungsverfahren vorgebracht wurden. Diese betreffen folgende Themen:
Wasserwirtschaft und Straßenbau, Leitungsverlauf einer Produktenleitung, Gewässerunterhaltung,
Regionalplanung, Städtebau, Bauordnungsrecht, vorbeugender Brandschutz, Immissionsrecht, Denkmalschutz, Straßenbenutzung, Rückbauarbeiten, Naturschutz, Luftverkehr, Forstwirtschaft, Kampfmittelbeseitigung, Landwirtschaft, private nachbarschaftliche Belange.
 
Während der o. a. Auslegungsfrist können von jedermann Anregungen zu den Inhalten des Planentwurfs schriftlich oder während der Dienststunden zur Niederschrift vorgebracht werden. Es wird gemäß § 3 Absatz 2 BauGB darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungsnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können und, dass ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.
 
 
Der Bürgermeister
 
 
Höft


Zum Aushang in den Aushangkästen der Gemeinde Brest bis einschließlich 10.09.2018:


1) ausgehängt am:


2) abgenommen am:


3) Unterschrift:


4) zurück an die SG-Verwaltung



7. August 2018
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