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Samtgemeinde Harsefeld: Märchenhaft schöner Flammenzauber im Klosterpark


Märchenhaft schöner Flammenzauber im Klosterpark


Trotz Regens viele staunende Besucher

Drei Fotogalerien am Ende des Textes.

Als Partnerprojekt der internationalen Gartenschau Hamburg-Wilhelmsburg (igs 2013) sollte es auch in Harsefeld am 26. April ein ganz besonderes „Eröffnungsevent“ geben. An diesem Tag war gleichzeitig Eröffnung in Wilhelmsburg und der Flecken Harsefeld feierte 250jähriges Jahrmarktjubiläum.

Nachdem es seit den Morgenstunden durchgehend geregnet hatte und die Temperaturen stur unter 10°C blieben, waren die Erwartungen an die Anzahl der Besucher eher gering. Auch fragten sich die Feuerkünstler und die Veranstalter vom Stadtmarketing, ob die Kerzen überhaupt brennen würden? Natürlich dachte man kurz über eine Verlegung des Termins nach, aber es stand ja schon alles und musste nur noch angezündet werden. Auch die Steampunk-Band Drachenflug stand fertig kostümiert in den Startlöchern… und das Regenradar sagte Regenfreiheit ab 21.30 Uhr voraus.

Als sich etwa 30 Helfer um 20 Uhr an der St. Marien- und Bartholomäikirche einfanden, um frohen Mutes die 2.000 Teelichter anzuzünden, als die ersten Feuerkörbe und Feuersäulen brannten und die ersten Besucher mit Regenschirmen durch den Park flanierten, ließ der Regen nach. Ab 21 Uhr war alles fertig, Drachenflug begleitete musikalisch schon etliche Besucher vom Markt zur Kirche und trotz des noch leichten Regens strömten etwa 1.000 bis 2.000 Menschen in den verzauberten Klosterpark. Sie fanden eine Märchenlandschaft vor: Je nach Standort gab es Spiegelungen von bunt angestrahlten Bäumen im großen Teich, öffneten wellenförmige Muster den weiten Blick auf die Wiesen, setzten individuell gestaltete Feuerkörbe Akzente. 20 mächtige Feuersäulen säumten die Wege zur Kirche und betonten die aufstrebende Architektur des riesigen Backsteingebäudes. In den Mauern zwischen Amtshof und Kirche wurde es dagegen dunkler. Nur wenige Teelichter an einigen Punkten, Feuerkörbe und ein Feuerpendel gaben diesem Platz etwas Geheimnisvolles.

Als gegen 22.30 Uhr die Feuerkünstlerin Maren Eisler ihre Show „Solo“ begann, reichte der Platz um die Wiese bei der Luther-Eiche für die vielen Zuschauer nicht aus. Sie zeigte 20 Minuten lang einen Querschnitt aus ihrem Repertoire an Feuerspucken und –schlucken, wirbelnden Feuerketten und –Körben und jonglierte mit brennenden Keulen zu stimmungsvoller Musik.

Besonders eindrucksvoll kam an diesem Abend auch das neue und dauerhaft installierte Lichtkonzept im Klosterpark zur Geltung: beleuchtete Stege, Bäume und Bodenstrahler als Wegweiser.Das Museum Harsefeld hatte geöffnet und der eine oder andere Besucher schaute sich die neue Ausstellung “Rosenpracht und Kräuterduft” an.

Wir danken ganz herzlich:

Unseren Sponsoren: Dezent angestrahlt präsentierten die Autohäuser Mazda-Tobaben, Autohaus Tietjen, Renault-Vagts und Autohaus Tobaben vier Modelle im Park während Hauptsponsor Andreas Viebrock der Firma Viebrockhaus, seine Mannschaft auf einem Baustellenbanner dirigierte. Weiterhin unterstützten die Friedrich und Margret Tobaben Stiftung sowie die Schausteller das Lichter- und Flammenmeer.

Den vielen, wetterfesten und neugierigen Besuchern, die staunend und zumeist begeistert durch den Park wandelten, immer wieder neue Ecken und Sichtachsen für sich entdeckten.

Den fleißigen Helfern vom Bauhof, der Feuerwehr und den Kerzenanzündern sowie der Friedrich-Huth-Bücherei und der Firma Böhmke für Blicke aus großer Höhe auf die Aktion.

Fotos von Jürgen Schröder:

Fotos von Susanne Nettkau, Stadtmarketing Harsefeld:

Fotos von Geli Fuhr:

Weitere Bilder folgen im Laufe der Woche.



29. April 2013
Aktuelles, Klosterpark