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Samtgemeinde Harsefeld: Landrat Roesberg: Viele helfende Hände im Kampf gegen die Corona-Epidemie erforderlich


Landrat Roesberg: Viele helfende Hände im Kampf gegen die Corona-Epidemie erforderlich


Landkreis Stade. Landrat Michael Roesberg ruft zur Unterstützung der vom Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Landkreis Stade initiierten Freiwilligen-Aktion „Wir machen!“ auf. Der Landrat: „Die nächsten Tage werden zeigen, in wie weit Kontaktsperren und andere Maßnahmen die Ausbreitung des Coronavirus wirksam  eindämmen – aber wir müssen auch für den Fall gerüstet sein, dass die Zahl der Covid19-Erkrankten doch noch deutlich steigt. Dafür brauchen wir eine möglichst große Zahl freiwilliger Helferinnen und Helfer, die den vorhandenen DRK-Bereitschaften den Rücken stärken!“

Das DRK sucht hilfsbereite Menschen, die zwischen 18 und 55 Jahren alt sind und im Landkreis Stade wohnen. Frank Burfeindt, Leiter der DRK-Kreisbereitschaft: „Wir freuen uns über Freiwillige, die sich im medizinischen und pflegerischen Bereich auskennen ebenso wie beispielsweise über handwerklich vorgebildete Leute, die uns unterstützen wollen. Wer helfen will, kann sich melden!“ 

Burfeindt: „Niemand weiß, wie sich die Lage Covid-19 entwickelt und mit welchen Szenarien die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der DRK-Bereitschaften konfrontiert werden. Damit wir auch in der komplexesten Einsatzlage handlungsfähig und leistungsstark bleiben, haben wir uns entschlossen – auch  geleitet durch Bilder aus Italien – um Mithilfe zu bitten.“ Das Freiwilligenregister dient dazu, bei Bedarf zusätzliche personelle Ressourcen verfügbar zu haben. Es handele sich, so Burfeindt, um eine vorbeugende Maßnahme, auf die nur im Bedarfsfall zurückgegriffen werde.

Wer sich eine Mithilfe vorstellen kann, erfährt dazu mehr auf der DRK-Internetseite www.mehr-als-blaulicht.de  oder kann sich direkt per E-Mail beim DRK melden unter wirmachen@kv-stade.drk.de
Dort sollte der volle Name, Geburtsdatum, Wohnort, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und die Qualifikation genannt werden.

„Die Suche nach freiwilligen Helferinnen und Helfern läuft parallel zu den Vorbereitungen des Infektionsschutz-Stabes im Kreishaus, der Hilfsorganisationen und der Kliniken, die räumlichen und technischen Kapazitäten vom medizinischen und pflegerischen Normalbetrieb an die Bedingungen einer Epidemie anzupassen“, erklärt Landrat Michael Roesberg.



31. März 2020
Aktuelles, Corona