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Samtgemeinde Harsefeld: Harsefelder Kloster- und Heimatverein präsentiert aktuelles Jahrbuch Geschichte und Gegenwart


Harsefelder Kloster- und Heimatverein präsentiert aktuelles Jahrbuch Geschichte und Gegenwart


Wie auch das gesamte Jahr in Harsefeld, hat das diesjährige Jahrbuch Geschichte und Gegenwart den Schwerpunkt „1050 Jahre Harsefeld“. Wie sollte es auch anders sein? Schon bei einem Blick auf das Cover wird dem geübten Leser klar: Es ist nicht alles wie immer in diesem Jahrbuch. Groß ziert das Logo der Jubiläumsfestlichkeiten den Einband des Buches.

Und auch inhaltlich war es in diesem Jahr ganz besonders: „Wir hatten zu viele Beiträge“, berichtet Monika Roesberg, 1. Vorsitzende des Vereins für Kloster- und Heimatgeschichte, bei der Vorstellung am Freitagabend. Redakteur Dietrich Alsdorf pflichtet ihr bei: Ein Beitrag sei sogar geteilt worden, andere komplett auf das nächste Jahr verschoben. Welch ein Luxusproblem!

Autorinnen und Autoren des Jahrbuchs, Bild Daniel Beneke

Neben zwei ausführlichen Berichten über die 1050-Jahr Feier von May-Britt Müller und Ingo Wilfling, spielt auch Kurioses, Informatives und Historisches eine Rolle im 32. Jahrbuch Geschichte und Gegenwart. So erklärt beispielsweise Uwe Mölln in seinem Beitrag, und in einer Rede auf der Vorstellung, was Harsefeld mit James Bond zu tun hat. 21 weitere Autorinnen und Autoren wenden sich Themen wie dem Harsefelder Waldlehrpfad, der Namensgebung des Rellerbachs (oder war es der Redder?), den früheren Kloster- und heutigen Museumsgärten und sehr vielem mehr zu.

Johann Jobmann beschreibt in zwei Beitragen Erinnerungen an seine Schulzeit in der Nachkriegszeit in Ohrensen, sowie was passiert, wenn man sich in Lusthoop bei seinen wachsamen und aufmerksamen Nachbarn nicht abmeldet und für ein paar Tage in den Urlaub fährt. Da rücken dann auch die Polizei und Feuerwehr an, man weiß ja nie.

Monika Roesberg hat den Jahresrückblick zu den vielen Aktivitäten des Heimatvereins erstellt, Ulrike Gerdts, Leiterin des Samtgemeindearchivs, den Tätigkeitsbericht des Archivs.

Auch wenn das Jahrbuch für 2020 bereits zu einem Drittel voll ist mit Beiträgen, die in diesem Jahr keinen Platz gefunden haben, sucht Dietrich Alsdorf weitere Autoren für das nächste Jahr. Interessierte können sich gerne bei ihm melden.

Und wenn Sie neugierig geworden sind, was es denn nun mit James Bond in Harsefeld auf sich hat: Das Jahrbuch gibt es für 14,95 € ab sofort in folgenden Geschäften und Banken: Modehaus Quast, S+R Bücherstube, Kreissparkasse Harsefeld und Ahlerstedt, Volksbank Harsefeld und Ahlerstedt, Lotto-Toto Graeber, Friedrich-Huth-Bücherei und Museum Harsefeld. Zur Causa Bond gebe ich noch einen Tipp – alle Wege führen, wie so oft in Harsefeld, zu Friedrich Huth.



20. November 2019
Aktuelles, Allgemein, Harsefeld 1050, Museum, Vereine