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Samtgemeinde Harsefeld: Großer Bahnhof


Großer Bahnhof


Harsefelds stellvertretender Gemeindebrandmeister wird in Wangersen verabschiedet.

Harald Lange hatte nicht damit gerechnet, dass trotz Corona so viele Feuerwehrleute und Gäste zu seiner Verabschiedung kommen würden.

150 Gäste konnte Gemeindebrandmeister Heiko Wachlin in der Halle eines benachbarten Landwirtes begrüßen. Sie waren nach einem angemeldeten Hygienekonzept an weiträumig gestellten Tischen untergebracht. Zuvor hatten 20 Spielleute des MTV Ahlerstedt, 25 Fahrzeuge der Samtgemeindefeuerwehr und 40 Feuerwehrleute Harald Lange mit einem Umzug durch seine „Wahlheimat“ Wangersen geehrt.

Der stellvertretende Gemeindebrandmeister wird zum Umzug abgeholt

Unter den Gästen auch die Samtgemeindebürgermeisterin Ute Kück, der erste Samtgemeinderat Bernd Meinke, und die Fachbereichsleiterin Anett Preuss, der ehemalige Bürgermeister Rainer Schlichtmann. Von der Feuerwehr der Kreisbrandmeister Peter Winter und sein Stellvertreter Henning Klensang sowie der Ehren-Gemeindebrandmeister Wilfried Lühring.

Heiko Wachlin berichtete, dass sein Stellvertreter im Vorfeld bereits mitgeteilt hätte, das coronabedingt eine kleine Feier absolut in Ordnung sei. „Das ist aber für einen so verdienten Feuerwehrmann wie Harald keine Option gewesen“, so Wachlin in seiner Ansprache. Weiter blickte er zurück auf die Arbeit von Harald Lange. Der hatte in der Ortswehr Ahlerstedt viele Jahre als stellvertretender Ortsbrandmeister und als Ortsbrandmeister sehr erfolgreich gearbeitet. Parallel zu seinem Amt in Ahlerstedt wählten die 16 Ortswehren ihn 2004 zum stellvertretenden Gemeindebrandmeister. Wachlin überbrachte die Grüße der rund 900 Feuerwehrleute der Samtgemeinde Harsefeld und bedankte sich für die zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger geleistete Arbeit.

Großer Bahnhof für Harald Lange

Samtgemeindebürgermeisterin Ute Kück sagte ebenfalls Danke für 45 Jahre Treue zur Samtgemeindefeuerwehr. „Harald Lange hat einen festen Platz in dieser Organisation“, so die Bürgermeisterin. Die Liste seiner Ausbildungen und Aufgaben sei lang: 12 Lehrgänge hätte er absolviert, viele Beförderungen und Auszeichnungen erhalten, er war seit 30 Jahren als Ehrenbeamter tätig. Gleichzeitig mit seiner Verabschiedung in der Feuerwehr beendet er auch seine berufliche Tätigkeit im Harsefelder Rathaus, wo er am Vormittag bereits seine Schlüssel abgegeben hat. Frau Kück wünschte ihm und seiner Lebensgefährtin viel Glück in der neuen „Zeitrechnung“.

Kreisbrandmeister Peter Winter erklärte, dass es ein erhebendes Gefühl sei, die eingestaubte Uniform nach der langen Pandemie wieder aus dem Schrank zu holen. So langsam würde sich das Feuerwehrleben wieder normalisieren.

In seinen Ausführungen kam er auf die Zeit in Apensen zurück. Harald Lange hatte seinen Arbeitsplatz im Rathaus Apensen und war bei Einsätzen tagsüber auch mit der Feuerwehr ausgerückt. Da Peter Winter ebenfalls seinen Lebensmittelpunkt dort hatt, gab es schon früh gemeinsame Feuerwehraufgaben, die zusammen erledigt werden mussten. Er überbrachte die Grüße und den Dank der Kreisfeuerwehr.

Hohe Auszeichnung: Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in bronze überreicht durch den Kreisbrandmeister Peter Winter

Mitgebracht hatte Winter eine der drei höchsten Auszeichnungen, die in der Feuerwehr vergeben werden: Unter langen anhaltenden Applaus bekam Harald Lange das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze überreicht.

Am Schluss bedankte sich der scheidende stellvertrende Gemeindebrandmeister für die schöne Zeit, die er mit den anwesenden Weggefährten verbringen durfte.

Text & Bilder: Günter Kachmann



5. Juli 2021
Aktuelles, Allgemein