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Samtgemeinde Harsefeld: Feuer in Ruschwedel


Feuer in Ruschwedel


Kurz vor Mitternacht des 26. Mai 2018 alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Ruschwedel und Harsefeld zu einem Dachstuhlbrand in der Ruschwedeler Straße.

Nach dem Eintreffen der ersten Feuerwehrleute war schnell klar, dass weitere Feuerwehren benötigt werden. Apensen und der in Bargstedt stationierte Schlauchwagen kamen dazu.

In dem Zweifamilienhaus stand eine Wohnung leer, in der Anderen lebten zwei Personen, die rechtzeitig das Haus verlassen konnten. Einer der Bewohner, der das Feuer entdeckt hatte, alarmierte die Rettungskräfte.

Der Dachstuhl des ca. 10 x 20 Meter großen Hauses brannte komplett von innen.

Zunächst gab es einige Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung. Die Wasserleitungen hatten nicht genügend Druck, so dass die Versorgung zunächst über die Tanklöschfahrzeuge erfolgen musste.

Das Problem mit dem geringen Druck war bekannt und galt für die komplette Samtgemeinde. Nach Aussage des Gemeindebrandmeisters Heiko Wachlin hatte er alle Ortsbrandmeister über diese Situation informiert.

Die Besatzung des Schlauchwagens verlegte einige 100 Meter Leitung vom Dorfteich zur Einsatzstelle. Die Harsefelder Drehleiter konnte nun gezielt mit genügend Wasser die Brandbekämpfung vornehmen.

Eingesetzt waren die Wehren aus Ruschwedel, Harsefeld, Bargstedt, Ohrensen, Reith, Issendorf, und Apensen mit 17 Fahrzeugen und 110 Feuerwehrleuten.

Tatortermittler der Polizei nahmen noch in der Nacht ihre Ermittlungen auf. Eine Schadenssumme konnte noch nicht genau ermittelt werden. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden des 27.Mai.

 

Text und Fotos: Günter Kachmann



28. Mai 2018
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