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Samtgemeinde Harsefeld: Brauchtumsfeuer (insbesondere Osterfeuer)


Brauchtumsfeuer (insbesondere Osterfeuer)


Aus Anlass der bevorstehenden Osterfeiertage gibt die Samtgemeinde Harsefeld hiermit folgende Hinweise zur Kenntnis:

  • Brauchtumsfeuer dürfen nicht als Abfallentsorgung missbraucht werden.
  • Osterfeuer sind 14 Tage vor der Durchführung schriftlich bei der Samtgemeinde anzuzeigen. Die Anzeige muss folgende Angaben enthalten:
  • Name und Anschrift der verantwortlichen Person(en), die das Feuer durchführen möchte(n)
  • Anzahl der voraussichtlichen Besucher
  • Beschreibung des Ortes, wo das Feuer stattfinden soll
  • Entfernung des Feuers zu baulichen Anlagen und zu öffentlichen Verkehrsanlagen

Eine Genehmigung wird nicht erteilt. Die zuständigen Behörden werden durch die Samtgemeinde informiert.

  • Osterfeuerplätze können von den zuständigen Stellen aufgrund von Störungen der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung sowie aus brandschutztechnischen Gründen überprüft werden.
  • Das Brauchtumsfeuer muss innerhalb weniger Stunden (i.d.R. von Einbruch der Dämmerung bis Mitternacht) vollständig abgebrannt sein. Ein mehrere Tage dahinschwelendes Feuer ist mit dem Brauchtum nicht vereinbar.
  • Sperrmüll, behandeltes Holz, Reifen, Altöl oder sonstige Abfälle dürfen nicht verbrannt werden. Als Hilfsmittel für das Anzünden kommt trockenes Stroh in Betracht.
  • Das Material darf nicht länger als 14 Tage vor der Veranstaltung zusammengetragen werden, damit möglichst weitgehend verhindert wird, dass Tiere in dem Material Unterschlupf suchen. Außerdem ist anzunehmen, dass der Entledigungswille überwiegt, wenn das Material länger als 14 Tage vor dem Osterfeuer am Brennplatz gesammelt wird.
  • Das Feuer darf nicht abgebrannt werden:
    • im Bereich von Naturdenkmalen und geschützten Landschaftsteilen
    • auf Flächen besonders geschützter Biotope
    • auf moorigem Untergrund, wenn die Gefahr der Entstehung eines Moorbrandes besteht
    • bei lang anhaltender trockener Witterung und bei starkem Wind,
    • in Schutzzonen I von Wasserschutzgebieten und einer Inversionswetterlage
  • Beim Verbrennen sind die nachfolgend aufgeführten Mindestabstände einzuhalten:
    • 50 Meter zu Gebäuden, 100 Meter zu Gebäuden aus brennbaren Baustoffen oder mit weicher Bedachung
    • 100 Meter zu öffentlichen Verkehrsflächen, soweit diese nicht ausschließlich landwirtschaftlichen oder forstwirtschaftlichen Verkehr dienen, sowie zu Zeltplätzen und anderen Erholungseinrichtungen
    • 100  Meter zu Energieversorgungsanlagen wie Gasleitungen, Öllager, Tankstellen etc.
    • 50 Meter zu Baumbeständen, Büschen, Wald und sonstigen Hecken etc.
  • Das Material darf erst an dem Tag, an dem das Feuer angezündet werden soll, auf die Feuerstelle gelegt werden. Dieses Umsetzen dient dazu, dass ungeeignete Stoffe aussortiert werden können und Tiere, die dort Unterschlupf gesucht haben, flüchten können.
  • Das Brauchtumsfeuer ist ständig unter Aufsicht zu halten. Es bedarf mindestens einer erwachsenen Person zu Beaufsichtigung. Vor Entzünden des Feuers muss sichergestellt sein, dass sich keine Menschen oder Tiere im errichteten Brennmaterial aufhalten. Feuer und Glut müssen beim Verlassen der Feuerstelle erloschen sein. Die Verantwortlichen haben sich von der vollständigen Löschung einer möglichen Entzündungsquelle zu überzeugen.
  • Die Samtgemeinde kann gem. § 28 Brandschutzgesetz zu Lasten des Veranstalters eine Brandsicherheitswache anordnen.
  • Verbrennungsrückstände und aussortierte Abfälle sind innerhalb einer Woche ordnungsgemäß zu entsorgen.

Um Beachtung der vorgenannten Hinweise wird gebeten. Danke

Harsefeld im April 2019



17. April 2019
Aktuelles, Allgemein