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Samtgemeinde Harsefeld: Bauleitplanung Flecken Harsefeld – Bebauungsplan Nr. 41 C “Gewerbegebiet Weißenfelder Straße/Griemshorster Straße” mit örtlichen Bauvorschrift


Bauleitplanung Flecken Harsefeld – Bebauungsplan Nr. 41 C “Gewerbegebiet Weißenfelder Straße/Griemshorster Straße” mit örtlichen Bauvorschrift


Bekanntmachung

Bauleitplanung Flecken Harsefeld

Bebauungsplan Nr. 41 C “Gewerbegebiet Weißenfelder Straße/Griemshorster Straße” mit örtlicher Bauvorschrift

Öffentliche Auslegung gemäß § 3 Absatz 2 Baugesetzbuch (BauGB)

Der Verwaltungsausschuss des Flecken Harsefeld hat in seiner Sitzung am 21.11.2019 dem Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 41 C „Gewerbegebiet Weißenfelder Straße/Griemshorster Straße“ mit örtlicher Bauvorschrift zugestimmt und beschlossen, auf dieser Grundlage die öffentliche Auslegung gem. § 3 (2) BauGB durchzuführen.

Die Abgrenzung des Plangebietes ergibt sich aus dem nachfolgenden Lageplan:

Die öffentliche Auslegung erfolgt in der Zeit

vom 11. Dezember 2019 bis einschließlich 15. Januar 2020

während der Dienststunden im Rathaus der Samtgemeinde Harsefeld, Fachbereich III – Planen und Bauen, Zimmer 122, Herrenstraße 25, 21698 Harsefeld. Während dieser Auslegungsfrist können der Entwurf des Bebauungsplans (Planzeichnung und Begründung) eingesehen werden.

Gemäß § 3 Abs. 2 Satz 1 und 2 BauGB wird außerdem bekannt gegeben, dass gleichzeitig folgende umweltbezogene Stellungnahmen bereits vorliegen sowie folgende umweltbezogene Informationen verfügbar sind und ebenfalls mit ausgelegt werden:

Umweltbezogene Stellungnahmen:

1) Landkreis Stade (07.11.2019):

Thema „Immissionsschutz“: Keine Bedenken gegen das Schallgutachten, enthaltende textliche Festsetzungen des Gutachtens in die Planunterlagen aufnehmen, Einhaltung des Immissionsschutzes im Genehmigungsverfahren erbringen

Thema „Naturschutz und Landschaftspflege“: Begrüßung, dass Flächen zum Erhalt im Norden und Süden festgesetzt wurden, Empfehlung einen größeren Puffer zum „Oberen Kuhteich“ (geschütztes Biotop“ schaffen (Pufferzone), nach § 30 BNatSchG i.V. m § 24 NAGBNatSchG geschützte Biotope im Plangebiet (Nährstoffreiche Nasswiese, Schilf-Landröhricht), Antrag gemäß § 30 Abs. 4 Satz 1 BNatSchG zu stellen, von den Verboten § 30 Absatz 2 BNatSchG kann auf Antrag eine Ausnahme zugelassen werden, wenn die Beeinträchtigungen ausgeglichen werden können

Thema „Kompensation“: Kompensationsmodell nach Breuer (2006) wird bevorzugt, gängiges Bewertungsmodell im Landkreis, angewandte Kompensationsmodell „Niedersächsischer Städtetag“ weniger üblich im Landkreis Stade, gemeindeeigene Kompensationspool „Neuenteicher Weg“ nicht mit dem Landkreis abgestimmt, Hinweise zur Anwendung des Breuer Kompensationsmodells, Aufforstungskonzept vor Satzungsbeschluss vorzulegen, Kompensationsüberschuss von 1.606 Werteinheiten kann nicht erkannt werden

Thema „Wasserwirtschaft/Oberflächenentwässerung“: Bei Berechnung des Regenrückhaltebeckens Kreisstraße bedenken, gesondertes wasserrechtliches Verfahren notwendig, Kapazitäten der Kläranlage sind zu prüfen

Thema „Löschwasserversorgung“: mind. 24 m³/h (400l/min) Löschwasser auf die Dauer von 2 Stunden müssen verfügbar sein, Abstimmung mit Feuerwehr hat zu erfolgen.

2) BUND Kreisgruppe Stade (04.11.2019):

Thema „Naturschutz und Landschaftspflege“: Senke entlang der Harse landschaftsbildprägende Bedeutung, vorhandene Wasserlauf soll stärker berücksichtigt werden, Wasserlauf naturnäher gestalten, vorhandene Gehölzstrukturen wichtig für Vogelwelt, Regenrückhaltebecken naturnah gestalten, vorhandene Biotoptypen (mesophiles Weißdorn-,Schlehengebüsch (BMS) und nährstoffreiche Nasswiese) sollen erhalten werden, Erhalt von Einzelbäumen, offener Graben innerhalb des Plangebietes soll erhalten bleiben, Erhalt des naturnahen Sukzessionsgebüsches im Süden durch Aufhebung der Festsetzung der Straße in diesem Bereich, Pflanzvorschriften für Gewerbetreibende

3) Staatliches Gewerbeaufsichtsamt (23.10.2019):

Thema „Immissionsschutz/Schallgutachten“: Schallgutachten plausibel, jedoch soll Vorbelastung betrachtet werden, Überprüfung der Einhaltung der Immissionsgrenzwerte im Zuge der Einzelgenehmigungsverfahren, richtungsabhängige Zuschläge werden als kritisch angesehen, da Wohnbebauung in Nachbarschaft, Lärmbelastung für Wohnbebauung wird befürchtet,

4) Industrie und Handelskammer Stade (06.11.2019)

Thema Immissionsschutz / Schallgutachten: Festsetzung von Schallkontingenten wird begrüßt, es sollen keine Nachteile für bereits ansässige Unternehmen durch Kontingentierung entstehen

5) Freiwillige Feuerwehr Harsefeld (16.10.2019)

Thema „Löschwasserbereitstellung“: Für die Bereitstellung der Löschwasserversorgung sind Hydranten (1.000 l/min) und ein Bohrbrunnen (600 l/min) einzurichten

Umweltbezogene Informationen:

1) Biotopkartierung (13.06.2019): Beschreibung und Bewertung der Biotoptypen

2) Umweltbericht: Beschreibung der Umweltauswirkungen auf Menschen, Tiere und Pflanzen, Boden, Wasser, Klima / Luft, Landschaftsbild, Biologische Vielfalt, Sonstige Sach- und Kulturgüter, Schutzgebiete und –objekte, Wechselwirkungen zwischen den Schutzgütern mit geplanten Maßnahmen zur Vermeidung, Verringerung und Ausgleich der nachteiligen Auswirkungen

3) Geräuschimmissionsprognose zur Kontingentierung (03.04.2019): Kontingentierung des Plangebietes, um verträgliche Nutzung mit im Umfeld befindlicher Wohnnutzung bzw. schutzwürdiger Nutzung gewährleisten zu können, Berechnung der Immissionskontingente, Berechnung von richtungsabhängigen Sektoren, um Plangebiet bestens für gewerbliche Nutzung in Anspruch nehmen zu können bei Einhaltung sämtlicher erforderlicher Immissionsrichtwerte der schutzbedürftigen Nutzung

4) Vorentwurf Oberflächenentwässerung (29.04.2019): Überprüfung und Berechnung, wie die Oberflächenentwässerung im Geltungsbereich erfolgen kann

Während der Auslegungsfrist können von jedermann Anregungen zu den Inhalten des Planentwurfs schriftlich oder während der Dienststunden zur Niederschrift vorgebracht werden. Es wird gem. § 3 (2) BauGB darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungsnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.

Der Gemeindedirektor

Rainer Schlichtmann

Plandarstellung BP 41 C (0.6 MiB)

Begründung BP 41 C (1.2 MiB)

Biotoptypenkartierung BP 41 C (0.4 MiB)

Geräuschimmissionsprognose BP 41 C (4.7 MiB)

Vorentwurf Oberflächenentwässerung BP 41 C (3.3 MiB)

Abwägungsempfehlung BP 41 C (0.4 MiB)



6. Dezember 2019
Aktuelles, Allgemein, Bauleitplanungen