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Samtgemeinde Harsefeld: Alarmübung im Aussohlungsbergwerk Ohrensen


Alarmübung im Aussohlungsbergwerk Ohrensen


Text und Fotos: Hans Peter Klensang

Am Freitagabend wurden die Feuerwehren aus Ohrensen, Bargstedt und Harsefeld alarmiert zur jährlich vorgeschriebenen Übung. Die Planer hatten zwei Schadensstellen für die freiwilligen Helfer vorbereitet.

Aus einem Kontrollschacht bei einem Wasserbrunnen musste eine nicht ansprechbare Person gerettet werden. Nach Erkundung der Lage stieg der Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz durch die enge Einstiegsluke zu den Verletzten in den circa 3,5 Meter tiefen Schacht. Die Einsatzstelle wurde ausgeleuchtet und mit Hilfe der Drehleiter wurde der Verletzte aus dem Schacht gerettet. Die DOW betreibt zwischen Kutenholz und Ohrensen insgesamt sechs Bohrbrunnen mit einer Leistung von bis zu 150 Kubikmeter Wasser in der Stunde. Das Wasser wird für die Inbetriebnahme neuer Kavernen und zur Spülung und Reinigung der Pumpen, die für die Salzförderung benötigt werden, gebraucht.

Die bei der Menschenrettung nicht eingesetzten Kräfte mussten bei der Kaverne 22 (bei Hollenbeck) ein Feuer löschen. Aus einem mit 2000 Liter Heizöl gefüllten Tank lief Heizöl aus und brannte. Das Feuer wurde mit Hilfe eines Wasserführenden Fahrzeugs gelöscht. Anschließend wurde um den Tank ein Schaumteppich gelegt um eine neue Entzündung zu verhindern. Das Leck wurde abgedichtet. Die Schadensstelle wurde an den Betreiber übergeben.

Die Einsatzübung wurde geleitet vom Stellvertretenden Ortsbrandmeister aus Ohrensen, Henning Springer. Als Beobachter waren der Gemeindebrandmeister Heiko Wachlin, der Kreissicherheitsbeauftragte Thorsten von Schassen und der Leiter des Bergwerks Günter von Riegen bei der Übung dabei. Die drei Ortswehren waren mit 45 Einsatzkräften vor Ort.



28. Oktober 2019
Aktuelles, Allgemein