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Samtgemeinde Harsefeld: Naturwald Braken

Naturwald Braken

Ein Lebensraum mit Geschichte

In der waldarmen Region zwischen Elbe und Weser zählt der Braken zu den herausragenden Landschaften. Handelt es sich doch um einen historisch alten Wald, den bereits im Mittelalter die Benediktinermönche des Klosters Harsefeld vor Raubbau schützten. Weil hier immer Wald war, überlebte über Jahrhunderte in hoher Artenzahl eine charakteristische Fauna und Flora, zu der Kammmolch und Feuersalamander ebenso zählen wie Leberblümchen und Stechpalme.

Zwar konnte nicht völlig verhindert werden, dass auch Teile des Braken in Acker verwandelt und Kulturen standortfremder Nadelbäume angelegt wurden. Doch umsichtige Forstwirtschaft und nicht zuletzt der sehr feuchte Boden sorgten dafür, dass weite Teile des Braken eine eindrucksvolle Urlandschaft blieben. Schattige Buchen-Eichenbestände wechseln sich mit lichteren Hainbuchen-Eichen-Beständen ab. Uriger Auenwald aus Eschen und Erlen ist ebenso zu finden, denn der Braken ist Quellgebiet mehrerer Bäche mit entsprechenden Niederungen.

Heute stehen über 654 Hektar des Braken und angrenzende Wald- und Moorflächen unter Naturschutz. Er trägt das europäische Prädikat „Natura 2000“-Gebiet. Gut ausgebaute Wanderwege erschließen den Wald.

Tipp:

Die kostenlose Karte „Ein Lebensraum mit Geschichte – Naturwald Braken“ mit Wanderwegen, Parkmöglichkeiten, HVV-Anbindung und vielen Informationen rund um den Waldstandort gibt es in der Touristinfo im Rathaus oder hier als Download.

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