St. Primus in Bargstedt
St. Primus in Bargstedt
Der Name Bargstedt bedeutet "Stätte auf dem Berge" und wurde 1273 "Barchstede" genannt.
Ein besonderes Kleinod ist die "Primus-Kirche", erstmalig 1420 erwähnt. Leider wurde der Turm und der Dachstuhl der Kirche 1793 durch einen Brand vernichtet, aber schon einige Jahre später wieder ohne Turm neu gerichtet.
Das Besondere dieser Kirche ist zum einen das Feldstein-Mauerwerk mit einer Backsteinaufmauerung. Zum anderen der querorientierte Saalbau. Ein etwas ungewohntes Gefühl, wenn man die Kirche betritt und die Kanzel an der Längsseite steht.
Leider sehr abseits gelegen in einem Raum in Gedenken an die Kriegsopfer der zwei Weltkriege, befindet sich ein wunderschönes bemaltes Fenster.
Der französische Künstler Charles Crondel, ein Freund Paul Klees und Otto Kokoschka, entwarf dieses kunstvolle, farbenfrohe Fenster Ende der 70er Jahre an. Ausgeführt wurde die Arbeit von der Mayerschen Hofkunstanstalt aus Münschen.

Thema der acht unterschiedlichen Motive ist das menschliche und göttliche Tun.
Die Menschen, die Krieg führen und das göttliche Prinzip, das vergibt und Frieden spendet, werden in der Geschichte auf Glas miteinander verknüpft. Dem damaligen Pastor Hans-Albrecht Uhlhorn haben die Bargstedter dieses wundervolle Fenster zu verdanken.
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