Klosterpark im Bürgernet Harsefeld
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Der Klosterpark - Ein Garten Europas in Harsefeld

Hier finden Sie Panorama-Ansichten des Harsefelder Klosterparks und weiterer besonders schöner Sehenswürdigkeiten der Samtgemeinde Harsefeld.

1. Geschichte & Entwicklung des Klosterparks

2. Ein Garten Europas für Harsefeld

3. Der Klosterpark als grüner und lebendiger Mittelpunkt Harsefeld

1. Geschichte & Entwicklung

Der Harsefelder Klosterpark hat schon seit Jahrhunderten einen festen Platz inmitten des Harsefelder Ortskernes. Kloster und Park haben eine hohe historische Bedeutung. Erste Ansiedlungen wurden bereits vor über 1000 Jahren festgestellt, als sich hier die Burg der Harsefelder-Stader-Grafen befand, die später an dieser Stelle ein Stift gründeten. Von dieser 550-jährigen Stift- und Klosterzeit und der Funktion Harsefelds als eines der geistigen Machtzentren Norddeutschlands (1101-1648) zeugen heute noch das Amtshofgebäude und die Kirche.

Mehrere archäologische Ausgrabungen förderten in diesem Bereich außerdem Teile der Burganlage, des Stiftes sowie des Klosters zu Tage. Das Besondere am Harsefelder Klosterpark ist dabei, dass es sich um die einzige mittelalterliche Klosteranlage zwischen Elbe und Weser handelt, die zudem mit der Stiftskirche über einen sakralen Steinbau verfügt.

Nach den ersten archäologischen Grabungen von 1981-1984 wurden die Mauerreste des Klosterfundaments wieder aufgemauert und die Fläche begrünt, außerdem ließ der Flecken Harsefeld einen öffentlichen Park nördlich der Klosterklausur anlegen. Dieser Teil der Klosteranlage war lange Zeit der Natur überlassen worden, im Frühjahr 2003 wurde jedoch eine geordnete Durchforstung zur Herstellung ehemaliger Sichtachsen begonnen.

Der Klosterpark befindet sich im Herzen Harsefelds und besticht durch seine Vielfalt. Am Südende, direkt neben der St. Marien- und Bartholomäi-Kirche, sind vor über 20 Jahren die Reste des altehrwürdigen Klosters archäologisch ergraben worden. Heute zeugen die neuaufgemauerten Fundamente von der Zeit zwischen 1100 und 1650, als das Kloster noch eines der geistigen Machtzentren Norddeutschlands war.



Kloster und Park haben hohe historische Bedeutung. Erste Ansiedlungen von 969 n. Chr. wurden hier festgestellt, wovon heute noch Reste eines Burggrabens zu sehen sind. Von der 550-jährigen Klosterzeit zeugen das Amtshofgebäude und die Kirche.
Eine Beschilderung im Gelände und eine Infobroschüre (zu erhalten im Museum) bieten dem interessierten Besucher reichlich Informationen. Zum Klosterpark gehört neben der Kirche und dem Amtshofgebäude, in dessen Keller sich Gaststätte und Restaurant "Klosterkeller" befindet, auch das Museum Harsefeld. In diesem Gebäude aus dem 18. Jh. sind Exponate der Ausgrabungen mit zeitgemäßen Mitteln aufbereitet und anschaulich ausgestellt.

Direkt am Museum sind Beete angelegt, in denen "Marienpflanzen" wachsen, die der Verehrung der Maria dienen. Neben heilkräftigen Kräutern gibt es auch Blumen, Kräuter und alte Gemüsesorten wie zu Klosters Zeiten.

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2. Ein Garten Europas für Harsefeld

Die idyllische Klosterparkanlage wird von einem Erlenwäldchen, einem großen Teich und einem Bachlauf gebildet. Diese Grünanlage wurde vor gut zwanzig Jahren von einem Garten- und Landschaftsarchitekten gestaltet. Wege führen entlang des Teiches, auf geschwungenen Holzbrücken wird der Rellerbach und ein weiteres Fließgewässer überquert. Seit nahezu 20 Jahren war jedoch vor allem dieser Teil des Klosterparks weitestgehend der Natur überlassen worden. Um den Klosterpark wieder attraktiver und nutzbarer zu gestalten, hat der Flecken Harsefeld hat am EU-Projekt "Gärten Europas" teilgenommen. Durch diese Fördermaßnahme der EU konnte ein neues Entwicklungskonzept für den Park erstellt werden, das im Jahre 2004 zusätzlich zu den Durchforstungen vorgestellt wurde. Dieses Entwicklungskonzept will vor allem den räumlichen und funktionalen Zusammenhang von Klosterpark und Kirche, Klosterpark und Erlenbruch sowie den Klosterteichen verdeutlichen.

Im Jahr 2005 wurde darum unter der Einbeziehung historischer Pläne und des Entwicklungskonzeptes die Umgestaltung des Klosterparkes begonnen, es wurden weitere alte Sichtbeziehungen wiederhergestellt, neue Steganlagen entlang des Rellerbachs geschaffen und neue Zugänge zum Park angelegt. So wurden beispielsweise die kulturell und stadtplanerisch bedeutsamen Bauwerke und Wegeverbindungen hervorgehoben und freigestellt, wozu umfangreiche Rodungsmaßnahmen notwendig wurden. Als besonders bedeutsame Maßnahme ist außerdem die Anlage einer neuen Treppe von der Herrenstraße in direkter Verbindung zur Kirche zu nennen. Gebaut wurde ferner ein behindertengerechter Rampenzugang im Eingang Herrenstraße/Denkmalsweg und durch die Schaffung vor orientierungsfördernden Sichtachsen werden bereits von der Herrenstraße und vom Denkmalsweg die Kirche und die historischen Anlagen erlebbar.

Aus finanziellen Gründen war es zunächst noch nicht möglich, die geplanten Arbeiten im Bereich der Rosenborn-Teiche durchzuführen. Doch es bleibt das Ziel des Fleckens, durch Verbesserungsarbeiten in diesem Bereich die Rosenbornteiche mit dem Klosterpark optisch zur sogenannten „Klostermeile“ zu verbinden.


Nach der Umgestaltung zeigt sich der Klosterpark lichter und freundlicher, und es ergeben sich völlig neue Blickwinkel vom Teich und dem Erlenwäldchen aus.

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3. Veranstaltungen

Durch verschiedenste Veranstaltungen wird der Harsefelder Klosterpark wieder ein kulturelles Zentrum für Harsefeld und Umgebung. Im Sommer gibt es zwischen den Klostermauern Open-Air-Konzerte und -Lesungen. So gastierten 2004 die Querflötistin Jocelyne Fillion-Kelch mit der Harfenistin Charlotte Nyborg mit einem leichten Klassikkonzert für einen Sommerabend. Bei der Kubanischen Nacht spielten die New-Salsa-Band "Orchester Havana" und die Buxtehuder Sambagruppe "A cor do brasil" im Klosterpark. Etwas gruselig war die Krimi-Lesung mit Elke Loewe, die zwischen Rosen und Kräutern am Museum aus ihrem Buch "Die Rosenbowle" las.

Jeweils am 3. Sonntag im September blüht der Park erst richtig auf: der Harsefelder Herbstzauber - ein Markt rund um Garten, Haus und Wohlbefinden bietet über 80 Stände voller Stauden, Obstbäumen, Kräutern, Rosen, Dekoartikeln für Haus und Garten, Naturprodukte für Kinderzimmer und Küche u.v.m.

Im gemütlich-rustikalen Klosterkeller finden regelmäßig Konzerte mit bekannten und unbekannteren Musikern statt. Zu Gast waren zum Beispiel die Jazz-Band Bop Cats, Abi Wallenstein und Band, das Gitarrenduo Arp & Hohenstein, Yellow Moon und die Swinggruppe 8 to the bar.

Der Klosterkeller veranstaltet weiterhin einige Flohmärkte im Jahr.

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