Klosterpark im Bürgernet Harsefeld
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Der Klosterpark - Ein Garten Europas in Harsefeld

Moderne Gartenarchitektur trifft auf archäologisches Kleinod

In den 1980er Jahren gruben Archäologen die Fundamente des ehemaligen Benediktinermönchsklosters aus, das von 1102 bis 1648 zu den geistigen Machtzentren Norddeutschlands zählte. Es gab im Mittelalter nur wenige Klöster, die dem Papst direkt unterstellt waren – Harsefelds Kloster gehörte dazu. Im Laufe der Jahrhunderte verfiel jedoch ein großer Teil der Klosteranlage.

Nachdem die Archäologen des Landkreises Stade jeden Stein, jedes Fundstück, jede Grabstätte mit ihren Gebeinen nummeriert und archiviert hatten, ließen sie die Fundamente des Kreuzgangs und die Mauern in einem Meter Höhe wieder aufmauern – als sichtbares und begehbares Bodenkmal. Gleichzeitig ließ der Flecken Harsefeld den Klosterpark durch den Hamburger Landschaftsarchitekten Lindenlaub anlegen, was in den 90er Jahren zu einer Auszeichnung im Wettbewerb „Natur im Städtebau“ führte.

Eine weitere Auszeichnung kam 2003 dazu, als der Klosterpark im Rahmen eines EU-Projektes zu einem Leuchtturm der Garten- und Parkszene gewählt wurde.

Der Klosterpark als moderner Landschaftspark – Plätze zum Staunen, Entdecken und Verweilen

2013 kommt die internationale gartenschau hamburg auch nach Harsefeld: der Harsefelder Klosterpark ist eins von 20 Partnerprojekten der igs 2013 in der Metropolregion Hamburg.

Zahlreiche Sichtachsen auf Teiche, Wasserläufe und Holzbrücken, verbunden mit bequemen Sitzplätzen, öffnen den Blick auf historische Gebäude. Wiederentdeckt und in Betrieb genommen wurde die neu ausgebaute Rosenbornquelle. Landschaftsarchitekt Rainer Dittloff verhalf 2005/2006 dem Park zu neuer Erlebnisvielfalt und Attraktivität:

Ein Wegeleitsystem mit informativen Tafeln führt durch den 5 Hektar großen Park. Wer gerne einen Spaziergang entlang der etwa 2 Kilometer langen Klostermeile machen möchte, beginnt am besten am Treppeneingang bei der Herrenstraße. In Begleitung einer Gästeführerin oder eines Gästeführers erfährt man natürlich wesentlich mehr über die spannende Historie des Klosters und des Parks.


Klostermeile Harsefeld (PDF 392KB)

Zum Klosterpark gehören im Ostteil die St. Marien- und Bartholomäikirche, das Museum Harsefeld und der Amtshof mit der Friedrich-Huth-Bücherei und einem Café im Klosterkeller. Im Westteil befinden sich die Klosterteiche mit Rosenbornquelle, die Eissporthalle, das Freibad und der Campingpark.

Hier finden Sie Panorama-Ansichten des Harsefelder Klosterparks und weiterer besonders schöner Sehenswürdigkeiten der Samtgemeinde Harsefeld

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