Das Auetal in Harsefeld
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Das Auetal in Harsefeld

Schutz des Ufers und trockene Füße -

Neue Steganlagen im Harsefelder Auetal  

Am Anfang stand die Idee des Arbeitskreises Natur und Umwelt im Stadtmarketing Harsefeld, den Wanderweg durch das Auetal zwischen Harsefeld und Issendorf attraktiver zu gestalten, gleichzeitig aber auch die sensiblen Uferbereiche besser zu schützen. Denn das im Jahr 1997 eingerichtete Naturschutzgebiet „Aueniederung und Nebentäler“ hat sich nicht nur im Bewusstsein vieler Bürger und der verantwortlichen politischen Gremien etabliert, der Aue-Rundwanderweg mitten durch das Gebiet ist auch ein beliebter Wander- und Radwanderweg. Vor allem an Sonn- und Feiertagen wird er von Spaziergängern und Joggern oder auswärtigen Wanderern und Radfahrern stark genutzt.

Für all diese Besuchern wollte der Agenda21-Arbeitskreis „Natur & Umwelt“ diesen einmaligen Lebensraum mit seinen seltenen Tiere und Pflanzen erlebbarer und begreifbarer gestalten. Außerdem sollte vor allem die sensible Natur in den Uferbereichen der Aue besser geschützt werden, wie Marion Christes vom Agenda-Arbeitskreis Natur und Umwelt erläutert. Denn bislang führte der Wanderweg an zwei Stellen dicht am Ufer der Aue entlang, und vor allem im Winter war der Weg regelmäßig überschwemmt und der Rundwanderweg damit unpassierbar.

 

Die Mitglieder des Arbeitskreises Natur & Umwelt, aber auch Bürgermeister Freidrich Dammann und Stefan Weimann vom NLWKN freuen sich über die gelungenen Steganlagen durch das Auetal.

 

Heute präsentieren sich an diesen beiden Wegstücken insgesamt 154 Meter lange Holzstege aus heimischen Hölzern, und die Besucher befinden sich direkt über bzw. in der natürlichen Vegetation. An diesen empfindlichen Stellen kann sich nun das ursprüngliche Biotop wieder herstellen, und der sensible Schilfgürtel ist so beispielsweise vor frei laufenden Hunden geschützt.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass es in Naturschutzgebieten ohnehin generell nicht erlaubt ist, Hunde ohne Leine frei herumlaufen zu lassen!

Auch der Erlebnischarakter des Rundweges hat sich durch die Steganlagen erheblich erhöht und er ist nun ganzjährig trockenen Fußes passierbar. Zehn neue und ansprechend gestaltete Infotafeln an markanten Punkten des Auetal-Wanderweges geben zusätzlich Erläuterungen zu den Lebensräumen des Auetals oder zeigen die Punkte auf, an denen die historischen Eingriffe des Menschen in die Naturlandschaft direkt abzulesen sind.

 

 

 

Neue Steganlagen leiten den Besucher nun trockenen Fußes durch das Auetal und schützen das Ufer...

 

 

 

...und neue Info-Schilder informieren über Natur und Geschichte des Auetals.

Rund 100.000 € sind in den Bau der Steganlagen und der Schilder geflossen. Dabei wurde der größte Teil der Kosten von der EU und dem Land Niedersachsen übernommen, und die Niedersächsische Lottostiftung unterstützte die Gestaltung und Errichtung der Informationstafeln aus Erträgen der Umweltlotterie Bingo!

Für die Harsefelder Bürger, aber auch für auswärtige Besuchern gibt es damit nach dem Garten der Steine oder der Wildblumenwiese eine weitere schöne Möglichkeit, die Natur in der unmittelbaren Umgebung Harsefelds zu entdecken, zu erleben und zu verstehen.

 

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