kulturelle Veranstaltungen im Harsefelder Rathaus
Startseite Partnergemeinde Asfeld Harsefeld Ahlerstedt Bargstedt Brest Öffnungszeiten Kontakt, Impressum & Datenschutzerklärung Forum Gästebuch Inhaltsverzeichnis diese Seite drucken

Kulturveranstaltungen im Rathaus

Fest etabliert im Harsefelder Kulturkalender haben sich die zweimal jährlch stattfindenen Lesungen, Vorträge oder Liederabende im Harsefelder Rathaus. Grethild Korn und Ulrike Riepe vom Arbeitskreis Geschichte, Kultur und Bildung schaffen es dabei stets ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen:

Ob Frühling oder Advent im Rathaus - diese Veranstaltungen mit bekannten Schauspielern, Autoren oder Moderatoren erfreuen sich stets großer Beliebtheit! Inzwischen waren beispielsweise Peter Striebeck, Annette Mayer, Edgar Bessen, Sylvia Anders oder Dagmar Berghoff  im Rathaus zu Gast.

Im Jahr 2006 brachte Christian Quadflieg, der bereits im Jahr 2004 die Harsefelder mit einem "literarischen Frühlingsstrauß" begeisterte, Adventsstimmung ins ausverkaufte Harsefelder Rathaus. 

Mit seinen abwechslungsreich zusammengestellten Gedichten und Geschichten zur „holden Weihnachtszeit“ traf Quadflieg den Geschmack seiner Zuhörer, und sein Wunsch „der Abend möge sie ganz persönlich berühren und auch Skeptiker und Weihnachtsmuffel ansprechen“ ging sicherlich in Erfüllung. So bot er klassische Weihnachtsgedichte wie Joseph von Eichendorffs „Weihnachten“ oder Rainer maria Rilkes „Advent“ ebenso wie Elisabeth Ostermanns „Weihnachtsbaum-Nostalgie“, bei sich nicht nur der Stern von Bethlehem, sondern auch Christian Quadfliegs Stimme selbst überholte; und spätestens beim „German-Englisch Weihnachts-Poem“ blieb kein Auge mehr trocken. Insgesamt bot Christian Quadflieg ein überaus gelungenes Programm, und begeisterte Zuschauer und die lautstarke Forderung nach Zugaben  waren der Beweis, dass die Auswahl seiner Texte zur „holden Weihnachtszeit“ und auch seine persönliche und nie distanzierte Art des Vortragens den Nerv des Publikums voll getroffen hatten.

Veranstaltungen vergangener Jahre:

Weihnachtsstimmung mit Dagmar Berghoff

Harsefelder Ratssaal öffnete seine Türen zum 1. Advent

Gut 100 Gäste kamen am Sonntagabend, um die heiteren und besinnlichen Geschichten und Gedichte zur Weihnachtszeit zu hören. Vorgelesen von der ehemaligen Tagesschau-Sprecherin Dagmar Berghoff, die den einzelnen Figuren mit ihrer bekannten und für viele Zuschauer überraschend vielseitigen Stimme Leben einhauchte. Da bollerte der Eisbär, da kreischte die Elster, da pöbelte der Ochse.

Berghoff las bekannte und weniger bekannte Geschichten und Gedichte. Fehlen durfte natürlich nicht der „Knecht Ruprecht“ von Theodor Storm und auch der Briefwechsel zwischen Virginia O’Hanlen und Frances P. Church „Gibt es einen Weihnachtsmann?“, der seit 1897 fast 100 Jahre lang auf der Titelseite der Zeitung „Sun“ erschien, ist eine beliebte Geschichte.

Besonders die Auswahl der unbekannteren Geschichten war es, die das Publikum begeisterte: „Der Weihnachtstraum“ von Paolo Coelho, in dem sich die hehren oder hochfliegenden Wünsche dreier Zedern aus dem Libanon erfüllen, „nur nicht so, wie diese es sich vorgestellt hatten“. Zwei „tierische“ Weihnachtsgeschichten, in denen die ehemalige Schauspiel-Studentin den Charakteren Leben einhauchte, hatten zum Ziel, das eigentliche, „die Hauptsache“ an Weihnachten, ins Gedächtnis zurück zu rufen.

Dagmar Berghoff thematisierte aber auch Themen wie Barmherzigkeit oder das Unverständnis einiger Menschen gegenüber anderen Kulturen.

Ihre Lieblingsgeschichte „Wie man Engel wird“ von Ruth Schmidt-Mumm handelt von dem kleinen Tim, der in einem Krippenspiel den bösen Wirt spielen soll und es aufgrund der tollen Herbergs-Attrappe nicht schafft, das heilige Paar in der Weihnachtsnacht abzuweisen. Was natürlich unter den übrigen Schauspielern und im Publikum für Verlegenheit bzw. Erstaunen sorgt. In der dritten Aufführung des Weihnachtsstückes darf Tim dann eine Rolle übernehmen, die besser zu ihm passt: Er wird ein Engel.

Die Lesung wurde musikalisch umrahmt von Arne Wolf an der Konzertgitarre. Er begeisterte mit bekannten Weihnachtsliedern, die er für sein Instrument selbst neu arrangierte.

In der Pause und nach der Veranstaltung verwöhnte das Team des Hotels Eichhorn professionell die Gäste mit Getränken und einem Theaterteller.

Organisiert wurde dieser Abend von Grethild Korn und Ulrike Riepe aus dem Leitbereich Geschichte, Kultur, Bildung im Stadtmarketing Harsefeld – Agenda21.

Sylvia Anders bezirzte im Harsefelder Ratssaal

Phantastischer Gesang und virtuoses Klavierspiel brachten Frühlingsgefühle

Die Hamburgerin Sylvia Anders begann den Abend mit dem hochnäsig-näselnden Ton der „Dame von der Elbchaussée“ von Jung Scheu und zeigte damit ihr schauspielerisches Talent genauso wie ihre unglaublich wandelbare Stimme. Das Programm „Frauen sind keine Engel, aber...“ las sich wie ein Spaziergang durch die Weiblichkeit – viele unterschiedliche Facetten der Frauen traten an diesem Abend zu Tage. Die Machthungrige, die nur mit mächtigen Männern für kurze Zeit liiert sein will, die Animierdame, die sich für Geld nicht nur in die vollschlanke Seite kneifen lässt oder die unglücklich Verliebte, die sich von ihrem angebeten Zauberer aus Rache zersägen lassen will – oder lieber nicht?. Lieder von Bertolt Brecht, Kurt Weill, Erich Kästner oder Friedrich Hollaender prägten diesen Abend mit deutschen Chansons aus den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Aber auch neuere Stücke waren zu hören, so z.B. eine Eigenkomposition des begleitenden Pianisten Justus Noll „AIRger mit Bach“. Sylvia Anders watschelte „Bach gackernd“ als kleines Hühnchen die Bühne entlang und Justus Noll zog alle Register als virtuoser Pianist. Ein eingespieltes Team offenbarte sich dem Publikum, schließlich treten die beiden seit vielen Jahren gemeinsam auf. Sie zickte ihn an, wenn sie den Text vergessen hatte, er lächelte zurück und quittierte ihre Freundlichkeiten mit plötzlich endendem Klavierspiel.

Im Anschluss an die Pause rezitierte Sylvia Anders Loriots „Advent“, das für ein lachend-prustendes Publikum sorgte: „Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer, die Försterin im Herrenzimmer...“, um den erlegten Gatten fein säuberlich zu zerteilen und dem Nikolaus ein paar milde Gaben mitzugeben.
Eine ebenso resolute Dame wie die Förstersgattin ist eine indische Prinzessin aus dem Lied „Seelenwanderung“ von Ralph Benatzky, der über 200 Chansons geschrieben hat. Frauen sind keine Engel, nein, aber die Prinzessin gilt als „Bestie ersten Ranges“.
Weitere „Weibsbilder“ stellen und Anders und Noll vor: Friedrich Hollaenders „Circe“ bezirzt den armen Odysseus, in Günter Neumanns „Après Ski“ geht es um Klatsch und Tratsch der feinen Damen-Gesellschaft im Frisör-Salon und zum Abschluss um die verschnupften „Enthüllungen einer Striptease-Tänzerin“. Bravourös mit roter, laufender Nase und Niesanfall beendete Anders ihr Programm im Harsefelder Ratssaal. Als Zugaben lies sie sich am Schopf gepackt vom „Neandertaler“ abschleppen und sang von der „Bar zum Krokodil“ am Nil, am Nil, am Nil.

Die Organisatorinnen Grethild Korn und Ulrike Riepe vom Agenda 21-Arbeitskreis „Geschichte Kultur, Bildung“ im Stadtmarketing Harsefeld bedankten sich bei den Künstlern mit Blumen und Vitaminen und machten das Publikum auf die nächste Rathausveranstaltung aufmerksam:
am Sonntag, 28. November kommt Rüdiger Wolff mit einem Gitarristen und seinem Programm „Nordische Weihnacht“.


Rüdiger Wolff stimmte in Harsefeld auf die Advents-Zeit ein

Der Moderator, Schauspieler und Sänger trat vor ausverkauftem Haus auf und fand es ganz „kommodig“

Bis auf den letzten Platz war der Harsefelder Ratssaal belegt, als Rüdiger Wolff am 1. Advent sein Publikum begeisterte. Den 190 Besuchern bot der bekannte Sänger, Schauspieler und Moderator ein unterhaltsames weihnachtliches Programm mit Gedichten, Geschichten und Liedern, teils auf Platt, teils auf Hochdeutsch. Begleitet wurde er von Jochim Scheel auf der Konzertgitarre.

Wolff ist ein begeisterter Fan von Theodor Storm, den er aufgrund seiner Sprachgewalt auf einer Stufe mit Goethe sieht. So verwundert es auch nicht, dass viele der vorgetragenen Stücke von dem norddeutschen Dichter stammen: „Weihnachtslied“, „Weihnachtsabend“ und - natürlich – „Knecht Ruprecht“.
Passend zu seinem Motto „Nordische Weihnacht“ wählte er weitere bekannte und immer wieder gern gehörte Stücke wie „Ein Lied hinterm Ofen zu singen“ von Matthias Claudius oder einen Auszug aus den „Buddenbrooks“ von Thomas Mann.

Einen launigen Einblick in sein Familienleben gewährte er seinem begeisterten Publikum mit „Fröhliche Weihnachten – eine Geschichte aus der Kindheit hinter´m Deich“: Lebendig erzählt er, wie der Weihnachtsbaum seiner Großmutter, behängt mit echten Äpfeln und Glasfigürchen, sein Gleichgewicht verliert und anschließend nicht mehr mit Glas versehen ist, sondern mit Schnüren, die über das Wohnzimmer verteilt den Weihnachtsbaum halten sollen. Für Heiterkeit im Saal sorgte auch die Geschichte seiner vierjährigen Tochter, die den Weihnachtsmann in ihrem Wohnzimmer viiiieel zu jung findet und irgendwie unecht. Und dass er dann auch noch mit der Stimme des Onkels redet.....

Wolff, stolzer Besitzer der „Goldenen Ehrennadel“ für seine Verdienste um die plattdeutsche Sprache brachte natürlich auch Plattdeutsche Lieder wie „Dann is Wiehnacht nich wiet“, „Tweedüster – Wiehnacht mit Di alleen“ oder „De Wiehnachtsboom“.

In der Pause zeigte er sich sehr freundlich und aufgeschlossen: Er plauderte, gab Autogramme und ließ sich vor dem festlich geschmückten Weihnachtsbaum mit seinen – vorwiegend weiblichen - Fans fotografieren. Wie immer war die Pause auch ein gesellschaftliches Ereignis. Bei einem „Theaterteller“ und Sekt blieb genügend Zeit zum Plaudern.

Als Rüdiger Wolff nach der Pause dann das Publikum aufforderte, als Chor „Stille Nacht“ mitzusingen, war die Vorweihnachtsstimmung entgültig hergestellt.

Organisiert wurde dieser Abend von Grethild Korn und Ulrike Riepe aus dem Leitbereich „Geschichte, Kultur, Bildung“ im Stadtmarketing Harsefeld – Agenda21.

zurück
Öffentlicher Aushang
Stellenanzeige Bauhofleit ...
Rattenbekämpfung ...
Freie Sicht nach allen Se ...

Aktuelle Nachrichten
Ausstellung zur Eisenbahn ...
„Der kleine Kerl vom ande ...
Wandern im Harsefelder Au ...

Veranstaltungskalender

Besucherstatistik
Gesamt:3307221
Letzter Monat:21188
Gestern:668