Open-Air-Sommer in Harsefeld
Klassisches, Kriminelles und Irisches
im Klosterpark
Klassik-Konzert, Krimi-Lesung, Irische Nacht und jüngst sogar Kinovorstellungen unter freiem Himmel – die Ruinen des Harsefelder Klosters sind in jedem Sommer die perfekte Kulisse für Kultur-Ereignisse unterschiedlichen Formats.
So freut sich das Stadtmarketing Harsefeld, im Sommer 2007 folgende Veranstaltungen im Klosterpark, im Klosterkeller, aber auch im Harsefelder Zentrum präsentieren zu können:

Auch in den letzten Jahren fanden im Kosterpark und zwischen den Klosterruinen eine ganze Reihe an Konzerten, Lesungen oder Märkten statt:
Im Jahr 2005 gab es...
Klassik-Konzert
Der Harsefelder Open-Air-Sommer begann am Sonnabend, 25. Juni, um 20 Uhr mit Profi-Musikern des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg rund um Jocelyne Fillion-Kelch. Die aus Kanada stammende Querflötistin spielt seit vielen Jahren im Hamburgischen Staatsorchester. Meisterhaft begleitet wurde sie von Ihren Kollegen, dem Konzertmeister des Staatsorchesters, Anton Barachovsky auf der Violine, der Solo- Bratschistin Naomi Seiler sowie Sebastian Gaede auf dem Cello. Die Profi-Musiker boten ein sommerliches Programm mit leichten Werken von J.S. Bach, Mozart, Debussy und anderen Komponisten – wie gemacht für einen lauen Sommerabend im Juni.
Krimi-Lesung
Zwei Wochen später, am Samstag, 9. Juli, ab 20.30 Uhr fand eine Krimilesung mit dem Kehdinger Autoren Wilfried Eggers statt. Er las zwischen Rosen und Kräutern am Museum aus seinem Krimi „Ziegelbrand“. Kulinarisch begleitet wurde die Lesung von Fa. Eichhorn, die sich passende Leckereien ausdachte. 9. Juli, ab 20.30 Uhr fand eine Krimilesung mit dem Kehdinger Autoren Wilfried Eggers statt. Er las zwischen Rosen und Kräutern am Museum aus seinem Krimi „Ziegelbrand“. Kulinarisch begleitet wurde die Lesung von Fa. Eichhorn, die sich passende Leckereien ausdachte.
Folk-Festival: Irische Nacht
Am 16. Juli brachten Eamon´s Daughter, Inish und Garifin um 18:00 Uhr irisches Feuer in den Klosterpark.
Live-Musik der Extra-Klasse, Irische Biere und Whiskys, urige Ruinen des Harsefelder Klosterparkes – es wurde ein Abend, an dem die Zuschauer mit auf die grüne Insel genommen wurden.
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Den Auftakt des Abends machten Eamon´s Daughter. Ihr Repertoire reichte von alten irischen Liebesweisen über mitreißende Jigs und Reels bis in die Top Ten der 80er Jahre – immer nach dem Motto: Erlaubt ist, was Spaß macht. Dabei ließ die Band ihre Cover-Version klingen, als hätte sie sie in den Straßen Dublins aufgeschnappt.
Garifin, fester Bestandteil der Irish-Folk-Szene in Deutschland, verbindet alte Tradition mit neuen Rhythmen und Instrumenten. Die Lieder entführten die Zuhörer auf eine Reise in das Land der Mythen und Märchen, der immergrünen Berge, der dunklen Baukunst und nicht zuletzt das der Dichter und Denker.
Rockige Jigs und traditionelle Reels brachten das Publikum zum tanzen und versetzten es auf die rauen Klippen im Westen Irlands.
Abschluss und Höhepunkt des Abends war die irische Band Inish. Inish heißt auf gälisch kleine Insel.
Inish ist ein neues Projekt von alten Bekannten. Marty Byrne und Eddie Smyth gehörten mit ihrer berühmten Gruppe Tara in den Siebzigern zu den Irish-Folk Pionieren schlechthin. Die Mischung aus schwungvoll interpretierten Songs von der Westküste Irlands und Balladen aus dem Arbeitermilieu von Dublin heizten dem Publikum zum Schluss noch einmal ordentlich ein.
Für irische Stimmung sorgten außerdem die Irish-Beer-Bar des Don Camillo sowie der Klosterkeller mit irischen Spezialitäten von Fam. Eichhorn. Wer also reif für die Insel war und gut unterhalten sein mochte, der sollte sich die Irische Nacht nicht entgehen lassen.
Im Jahr 2006 gab es...
Klassikkonzert:
Am 17. Juni 2006 fand wie in den Jahren zuvor das Klassikkonzert statt.
Die Querflötistin des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg Jocelyne Fillion-Kelch spielte bereits in den letzten Jahren beim Harsefelder Klassik-Openair-Konzert. Dieses Mal brachte sie ihre Kollegen Thomas Rohde (Oboe) Christian Kunert (Fagott) und Nici Juhl (Klavier) mit. Die drei wechselten sich mit Solos, Duos und Quartetten ab. Ausgewählt wurden leichte Stücke – wie gemacht für einen lauen Sommerabend unter freiem Himmel…!
Auch im Rahmen des Harsefelder Open-Air-Sommers 2006, dessen Veranstaltungen aus der Bewerbung Harsefelds bei "Ab in die Mitte" entstanden, fanden im Klosterpark einige kulturelle Veranstaltungen statt:
Grusical:
Am 2. Juli 2006 wurde in den Klosterruinen ein "Grusical" aufgeführt: Die Musical-Truppe aus Susannes Studio sowie Kinder und Jugendliche, die in den Tagen zuvor in einem Musical-Workshop die Grundkenntnisse des Vampir-Tanzens gelernt hatten, verwandelten die Ruinen im Klosterpark in eine schaurig-schöne Friedhofslandschaft.
Sie fesselten die fast 500 Zuschauer in ihrer mal gruseligen, mal lustigen Show mit Szenen aus verschiedenen Vamir-Musicals wie dem „Tanz der Vampire“ oder „Der kleine Vampir“, und am Ende waren sich alle einig, dass Vampire eigentlich doch ganz niedlich sind!
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Open-Air-Kino
Im Rahmen der Harsefelder Open-Air-Kino-Wochen flimmerten in den sommerlichen Abendstunden insgesamt sechs Filme über über die eigens errichtete Leinwand im Klosterpark.
Bereits am 25. August 2006 lief mit „Matrix“ der erste Film von der Rolle – doch dazu traute sich an diesem Abend nur eine Handvoll wetterfester Filmfans ohne Angst vor Blitz und Donner in den Klosterpark. Doch am folgenden Abend kamen nach dem Klostertag über 150 Zuschauer, um sich von „Hui-Buh“ in die Welt der Könige und Zofen und natürlich in die Welt des gruseligsten kleinen Schlossgespenstes aller Zeiten versetzen zu lassen.
Mit einem lauschig-warmen Spätsommerabend und einem "kultigen Klassiker" gingen am Freitag, den 1. September, die ersten Open-Air-Kino-Wochen im Harsefelder Klosterpark zu Ende.
Rund 70 Zuschauer sahen die mitreißende und zum Mitmachen animierende Kinofassung des Musicals "The Rocky Horror Show" von Richard O` Brien, warfen in der Hochzeitsszene mit Reis, schützten sich gegen den Regen im Film mit selbst gebastelten Hüten aus Zeitungspapier und illuminierten den Klosterpark am Ende einer atmosphärisch, fimtechnisch und inhaltlich begeisternden Kinovorstellung mit Feuer sprühenden Wunderkerzen.
Die Open-Air-Kino-Wochen im Harsefelder Klosterpark waren nach Grusical, dem Seifenkistenrennen, dem Straßenfestival mit Volkslauf und dem Klostertag sowie der Vorlesenacht ein schöner Abschluss des ereignisreichen Open-Air-Sommers in Harsefeld, auch wenn leider aufgrund des schlechten Wetters in den ersten Septemberwochen nur wenige Zuschauer den Weg in den Klosterpark fanden. Doch mit den Temperaturen dieses Spätsommers stiegen auch die Zuschauerzahlen und an den folgenden Kino-Abenden erfreuten sich jeweils zwischen 70 und 150 Zuschauer an der wunderschönen Kulisse des Klosterparks.
Dank einer perfekten Bild- und Tonqualität, die Kinotechniker Michael Onnen mit seinem Projektor aus den Fenstern der Bibliothek auf die 50 qm große Leinwand zauberte, werden die Harsefelder Open-Air-Kino Wochen 2006 allen Zuschauern hoffentlich in schöner und dauerhafter Erinnerung bleiben . Die Kirche, die Klostermauern und der Amtshof boten dabei die perfekte Kulisse für dieses außergewöhnliche Filmereignis, das neben der brillanten Bild- und Tonqualität vor allem wegen seiner ganz besonderen Atmosphäre alle großen und kleinen Zuschauer begeisterte.
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