
Das Museum Harsefeld geht von Samstag, 17. Dezember,
bis einschließlich Mittwoch, 25. Januar 2012, in die Winterpause.
Ab dem 26. Januar startet das Museum mit einer neuen Sonderausstellung zum Thema „Spurensuche im Samtgemeindearchiv Harsefeld“ ins neue Jahr.
| Am Amtshof 3, 21698 Harsefeld |
| Träger: Verein für Kloster und Heimatgeschichte e. V. Ansprechpartner: Ulrike Riepe 1.Vorsitzende, Tel. (0 41 64) 29 24 | Anmeldungen für Führungen bei der Touristinfo |
| Das Museum befindet sich nur einen Steinwurf vom Ortszentrum Harsefelds entfernt. Hier bestand bis 1647 ein bedeutendes Benediktinerkloster, von dem noch heute die Kirche zeugt. 1981 – 1984 wurde das Klostergelände ausgegraben und die Fundamente als begehbares Bodendenkmal aufbereitet. Im 18. Jahrhundert wurde das heutige Museumsgebäude auf Fundamenten aus der Klosterzeit errichtet und diente als Gerichtshaus und Registratur. Nach umfangreichen Restaurierungen konnte 1986 das Museum eingerichtet und eröffnet werden. |
| Der Familie der Udonen, den Harsefelder/Stader Grafen, ist die Dauerausstellung im Erdgeschoss gewidmet. Hier können Besucher die Geschichte dieses bedeutenden Grafengeschlechts entdecken. Außerdem werden Funde und Befunde aus den Klostergrabungen sowie ein Modell des Klosters gezeigt. Eine anschauliche Dokumentation bestehend aus Grabungsfunden, Architekturfragmenten, Hausrat, Schreibgeräten und Bildern führen in die Geschichte des Klosters und in die Lebenswelt mittelalterlicher Mönche ein. | ![]() |
| Im Obergeschoss wandert der Besucher zu verschiedenen Stationen mit archäologischen Funden entlang der Aue unter dem Motto „5000 Jahre Leben an der Aue“. Die Ausstellung erklärt Vor- und Frühgeschichte der Region und zeigt neben Pfeilspitzen, Axtkeilen und Schwertern auch Urnen und andere Exponate zu Bestattungsriten aus unterschiedlichen Epochen. Ebenfalls im Obergeschoss untergebracht ist das „Friedrich-Huth-Zimmer“. Es erinnert mit besonderen Exponaten an das Leben und die Schenkungen dieses großen Mäzens, der seine Kindheit in Harsefeld verbrachte. Seit 2010 können im Friedrich-Huth-Zimmer standesamtliche Trauungen stattfinden. Die Dauerausstellungen wurden inhaltlich unter der Federführung des ehemaligen Kreisarchäologen Dr. Diether Ziermann konzipiert und realisiert. Die grafische Ausgestaltung übernahm der Grafiker Michael Jalowczarz, Gut Daudieck, der ein modernes Museumskonzept mit interaktiven Ausstellungselementen erstellte. Zusätzlich zu den Dauerausstellungen organisiert der Verein für Kloster- und Heimatgeschichte regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen zu unterschiedlichsten Themen wie beispielsweise „Kunst am Ei“, „Fledermäuse“, „Varus, Varus – 2000 Jahre Rom auf der Geest“. |
Im Museumsshop findet der Besucher Heimatliteratur, die Jahrbücher "Geschichte und Gegenwart", kleine Mönche aus Ton, Postkarten, modische Schals mit Harsefeld-Wappen und den Kräuterschnaps "Abtstropfen".
Führungen nach Vereinbarung. Auch museumspädagogische Führungen für Schulklassen sind möglich, Anmeldungen bei der Touristinfo unter Tel. (0 41 64) 88 71 35.